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Eine Schilddrüsenbiopsie - Gewebeentnahme aus der Schilddrüse - genau das, was ich mir immer schon vorgestellt hatte. Die Ärztin erläuterte mir, dass die Gewebeentnahme durch Einstechen einer Biopsie-Nadel in den rechten und linken Schilddrüsenlappen erfolgt. Eine Betäubung sei dabei nicht notwendig... Das machte die Sache für mich so richtig neugierig im negativen Sinne.

Der Termin für die Biopsie war etwa 2 Wochen später angesetzt. Ein recht warmer Sommertag und ich mit einer Nadel im Hals... Die Biopsie wurde unter Einsatz eines Ultraschallgerätes durchgefüht. Der Ultraschall ist ja nicht schlimm, doch als ich die Nadel sah, wurde mir schon ein wenig anders im Bauch. Schei*e, war die dick und lang... Und das soll in meinen Hals ohne Betäubung? Ich wage nicht, meinen Gedanken weiter freien Lauf zu lassen. Also Augen zu und durch. Das Einstechen war nicht so schlimm, eher das "stochernde" Gefühl der Nadel im Hals, um genügend Gewebe aufzunehmen. Das ganze musste ich zwei Mal über mich ergehen lassen, für jeden Schilddrüsenlappen wurde eine Nadel eingestochen.

Anschließend bekam ich ein Kühlkissen übereignet, was auf die Einstichstellen gelegt wurde und ich sollte sicherheitshalber 10 - 15 Minuten im Wartezimmer Platz nehmen, damit mir nicht plötzlich doch noch der Kreislauf versagte. Doch es war alles ok, ich hatte es überstanden. Das Ergebnis der Biopsie wurde mir nach Hause geschickt mit einem Termin in der Schilddrüsensprechstunde. Ich sollte alle Unterlagen zu dieser Sprechstunde mitbringen und dort würde der Befund und die weiteren Schritte besprochen.


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