Clean-Code-Developer

Clean-Code-DeveloperAls Dotnet-Entwickler ist es schon fast ein Muss, die Zeitschrift Dotnetpro zu lesen. Hier werden nicht nur Trends und neue Techniken besprochen, auch wertvolle Tipps wechseln in die Community der Framework-Entwickler. Ausgabe für Ausgabe findet man wertvolle Beiträge von einer übersichtlichen Menge freier Autoren. Einer darunter ist Ralf Westphal, der mir mit seinen Aussagen sehr ans Herz gewachsen ist. Viele Dinge, die er als Theorien oder Vorschläge in den Raum stellt, lassen mich über die beschriebenen Probleme nachdenken und oft geht mein Lösungsgefühl grundsätzlich in die gleiche Richtung

 

In einer der letzten Ausgaben berichtete nun Ralf Westphal von der Bewegung der Clean-Code-Developer... Zuerst wusste ich nicht so richtig, was ich darunter verstehen soll. Doch die Lektüre seines Artikels machte mich neugierig, denn als Ergebnis eines ganzen Berges von Thesen soll unter anderem besser wartbarer Code entstehen. Die Thesen stammen nicht grundsätzlich von ihm alleine. Jeder Entwickler hat seine eigenen mehr oder weniger weit fortgeschrittenen Grundsätze. Doch keiner hat es je gewagt, seine Grundsätze in Form von Thesen ans Brett zu nageln.

Ralf hat zusammen mit Stefan Lieser diesen Schritt gewagt und stellt der Gemeinschaft eine Diskussionsgrundlage zur Verfügung, deren Ziel es ist, durch tägliche Arbeit an sich selbst besseren Code für eine oder mehrere Anwendung zu entwickeln.

Nach der Lektüre der Thesen im Internet bin auch ich der Überzeugung, dass das Verinnerlichen grundsätzlich besseren Code hervorbringen kann. Im Laufe meines Berufslebens bin ich selbst zu der einen oder anderen Erkenntnis gekommen, die Ralf, Stefan & Co als Thesen niederschreiben. Demzufolge wende ich sie im täglichen Arbeitsleben an und kann unterschreiben, dass man teilweise hart an sich arbeiten muss, diese Gewohn- und Weisheiten weiterhin zu beherzigen. Ich kann diese Initiative nur unterstützen und werde auch versuchen, die beschriebenen Grade zu durchlaufen. Auch kann ich jedem ernsthaften Entwickler anraten, grundsätzlich über diese Theorien nachzudenken und sie ggf. als Grundlage des eigenen Schaffungsprozesses größtenteils anzuwenden.

Apropos Grade: Ich denke, dass ich mich erst einmal auf dem Grad rot wieder finde. Hier werden die meisten Thesen im Arbeitsleben berücksichtigt. Es liegt also noch ein Stück Arbeit vor mir. Und à la Ralf: Am Ende angekommen, soll man wieder von vorn beginnen, um immer noch etwas besser zu werden...

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